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Der Gemeinderat wird eingeladen, folgende
Massnahmen zu prüfen:
„Der Gemeinderat beschliesst Massnahmen,
damit der Kunstverein in Zukunft die Rechtsordnung respektiert, indem er z.B.
Begründung: Das Minarett auf dem Choufhüsi war nicht
bloss ein Missbrauch des Langenthaler Wahrzeichens zu propagandistischen
Zwecken. Der Kunstverein hat mit seinem Verhalten im Vorfeld der Aktion die Grenzen
der Rechtsordnung zumindest ausgelotet. Angesichts der Brisanz der
Minarett-Thematik haben die Verantwortlichen es unterlassen, die
Bewilligungsbehörde genau über ihr Ansinnen zu informieren. Auf diese Weise die
Behörden vor vollendete Tatsachen zu stellen, ist unstatthaft.
Der Gemeinderat hat dieses Verhalten des
Kunstvereins unmissverständlich kritisiert. Der Stadtpräsident hat den
Kunstverein gar aufgefordert, das Minarett wieder zu entfernen. Der Kunstverein
indes foutiert sich um die Anliegen der Politik.
Der Kunstverein verursacht der
Öffentlichkeit gemäss Voranschlag 2009 jährliche Kosten von ca. 200´000 Franken
(Miete und Nebenkosten: 70´000 Fr.; Betriebskostenbeitrag: 129´600 Fr.). Neben
Langenthal steuern auch der Kanton (57´000 Franken) und umliegende Gemeinden
(20´200 Franken) die Mittel bei. Zudem hat der Kunstverein das Privileg, im prominentesten
und bestgelegenen Gebäude der Stadt seine Aktivitäten zu betreiben. Diese wirtschaftliche
und ideelle Unterstützung sowie das damit dem Kunstverein erwiesene Vertrauen
verpflichten. Die Narrenfreiheit, welche sich der Kunstverein herausgenommen
hat, ist ein Affront gegenüber den Steuerzahlern in und um Langenthal.
Nun ist die Politik gefordert, damit sich
derartige Szenarien nicht wiederholen. Der Gemeinderat soll prüfen, welcher Weg
dazu am besten geeignet ist.
Patrick Freudiger und Mitunterzeichnende
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