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Die SVP-Fraktion
reicht, gestützt auf Art. 39a der GO des Stadtrates vom 07.12.1981, die
nachfolgende Parlamentarische Erklärung ein und stellt den Antrag, dass der Stadtrat
dieser zustimmt:
„Die Volksinitiative <gegen den Bau von
Minaretten> ist auch von den Langenthaler Stimmbürgern mit über 60% sehr
deutlich angenommen worden. Das Resultat ist ohne wenn und aber zu respektieren
und umzusetzen. Die islamische Glaubensgemeinschaft in Langenthal hat ihr
Gesuch für den Bau eines Minaretts unverzüglich zurückzuziehen. Der Gemeinderat
unternimmt konkrete Schritte, um den Volkswillen durchzusetzen und die
islamische Glaubensgemeinschaft zum Rückzug ihres Minarettgesuchs zu bewegen.“
Begründung:
Am 29. November hat das Schweizer Volk die
Volksinitiative „gegen den Bau von Minaretten“ wuchtig angenommen. Auch in
Langenthal: 3´161 Stimmbürger stimmten dem Volksbegehren zu, nur 2´074 lehnten
es ab.
Trotz des
deutlichen Abstimmungsausgangs will die islamische Glaubensgemeinschaft am
Minarett-Baugesuch festhalten. Entsprechend gross ist die Empörung in der
Bevölkerung.
Es ist
unverständlich, dass die islamische Glaubensgemeinschaft den offenkundigen
politischen Willen nicht respektieren will. Mit dieser unnachgiebigen Haltung
gefährdet sie den sozialen Frieden in Langenthal und stösst die Mehrheit der
Stimmbürger vor den Kopf.
Das Gesuch steht
nach Annahme der Volksinitiative in diametralem Widerspruch zur Bundesverfassung.
Unsere direktdemokratischen Spielregeln gelten für alle. Ein Verzicht auf das
Minarettgesuch wäre deshalb ein Zeichen gegenüber der Langenthaler Bevölkerung
für den Integrationswillen der Muslime.
Wir halten fest,
dass die bestehenden Bauten und Einrichtungen von uns nicht in Frage gestellt
werden.
Der
Gemeinderat als diejenige Behörde, welche das Recht umsetzt, hat nun konkrete
Schritte zu unternehmen, um den Volkswillen durchzusetzen und die islamische
Glaubensgemeinschaft zum Rückzug ihres Minarettgesuchs zu bewegen.
SVP-Fraktion
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