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Kriminelle Ausländer ausschaffen, nicht verhätscheln!


Die Angst geht um in Bundesbern. Am 28. November 2010 stimmt das Schweizervolk über die Initiative zur Ausschaffung schwerkrimineller Ausländer ab. Um einen Erfolg des Volksbegehrens verhindern zu können, erarbeiteten die Mitteparteien einen Gegenentwurf. Doch sie waren auf die Unterstützung eines guten Teils der Linken angewiesen. Also wurde noch ein Artikel zur Integrationsförderung in den Gegenentwurf gepackt. Es wäre damit zu einem guten Teil neu Pflicht der Schweiz, sich um die Integration der Ausländer zu kümmern: Ein Persilschein für die Hilfswerk-Junta zu noch mehr Multi-Kulti-Kuschelpolitik auf Kosten des Steuerzahlers.

Der Gegenentwurf basiert letztlich auf der Vorstellung, dass Kriminalität eine Folge mangelnder Integrationsleistung des Aufnahmelandes sei. Jener linke Opfermythos zeichnet sich durch eine ausgeprägte Faktenresistenz aus: Seit 1984 ist die Ausländerkriminalität von 30% auf erschreckende 50% angestiegen. Dies obwohl die Schweiz ihre Integrationsanstrengungen in derselben Zeit massiv erhöht hat. Nur schon die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen finanziert heute mit jährlich über Fr. 2 Millionen Integrationsprojekte.

Das Ausland kämpft mit ähnlichen Sorgen: In ganz Europa lässt sich das Entstehen von islamischen Parallelgesellschaften beobachten. Wieso aber sprengen jugendliche Immigranten die Londoner U-Bahn in die Luft, obwohl ihnen der britische Staat freie Lebensgestaltung und soziale Sicherheit in einem historisch nie dagewesenen Ausmass garantiert?

Die Ursache liegt im fehlenden Bekenntnis zum Land, in dem man lebt. Wer Scharia statt Freiheit will, sich mit Detonation statt Diskussion in Szene setzt und das Gastland für die eigene Unfähigkeit verantwortlich macht, wird auch keinen Respekt vor den Regeln des Gastlandes haben. Wer andererseits die Werte des Landes akzeptiert, in welchem er frei leben und nach seinem Glück streben kann, der wird sich auch an die entsprechenden Regeln halten.

Zentral ist also das Bekenntnis zum Land, in welches man freiwillig eingewandert ist. Dieses Bekenntnis muss aber vom Einwanderer her kommen und kann nicht staatlich voralimentiert werden. Ein populäres Beispiel liefert der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan: Sein Vater war irischer Immigrant, alkoholabhängig, verlor seine Stelle während der grossen Depression. Es gab Pub’s, wo beim Eintritt zu lesen war: „Kein Zutritt für Hunde und Iren.“ Die Familie war mausarm. In dieser Situation wuchs der junge Ronald Reagan auf. Aber er wurde kein Krimineller, sondern US-Präsident. Er glaubte an die Werte Amerikas.

Unsere Grundwerte zu akzeptieren, das dürfen wir von Einwanderern erwarten. Wer diesen Willen nicht aufbringt, dem ist auch mit noch so vielen Integrationssteuergeldern nicht zu helfen. Hier hilft nur noch eines: Die Ausschaffung!


hinauf