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Hitler hätte die Durban-Konferenz geliebt


Gutmenschen aller Länder aufgepasst: Vom 20. bis zum 24. April 2009 findet in Genf die vierte Konferenz der Vereinten Nationen gegen Rassismus statt. Da sie sich auf die Konferenz von Durban (Südafrika) im Jahr 2001 bezieht, wird sie auch als Durban II-Konferenz bezeichnet.

Jene Konferenz im Jahr 2001 hatte zum Ziel, Kolonialismus und Sklaverei als Verbrechen anzuerkennen. In Tat und Wahrheit erhielten aber vor allem die islamischen Regime eine Plattform für ihren Israel-Hass. Der Artikel des französischen Essayisten Pascal Brückner über die Durban-Konferenz spottet jeder Tragik-Komödie aus dem Gruselkabinett: „Antisemitische Karikaturen machen die Runde, Exemplare von ´Mein Kampf´ und der ´Protokolle der Weisen von Zion´ wurden herumgereicht.“ Der sudanesische Justizminister Ali Mohamed Osman Yasin  forderte Entschädigungszahlungen für die Sklaverei, während in seinem Land noch heute Menschen versklavt und verkauft werden. Realsatire in Reinkultur: Adolf Hitler hätte sich wahrlich wohl gefühlt an dieser Antirassismuskonferenz.

Auch die Folgekonferenz droht von der Antirassismus- zur Antisemitismuskonferenz auszuarten. Die Zusammenkunft ist damit etwa ebenso ernst zu nehmen wie der UNO-Menschenrechtsrat. Der ehemalige UN-Botschafter der USA, John Bolton, hat dieses Gremium kürzlich als „full-time Durban“ bezeichnet. Als z.B. der britische Historiker David Littman im Juni 2008 vor diesem Gremium Steinigungen von Frauen und Verheiratungen 9-jähriger Mädchen in Ländern mit Scharia-Recht anprangerte, wurde er von den muslimischen Vertretern 16-mal unterbrochen und am Ende daran gehindert, seine Erklärung zu verlesen. Der damalige Präsident des Menschenrechtsrates, Doru Romulus Costea, duldete im Zusammenhang mit Menschenrechts-Debatten keine Kritik an religiösen Gesetzen im edlen Menschenrechtsrat. Derselbe Menschenrechtsrat hat übrigens das Schäfchen-Plakat der SVP im Herbst 2007 als „rassistisch“ kritisiert. Full-time-Realsatire sozusagen.

Mittlerweile formiert sich Widerstand gegen die UN-Ehrlichkeit des internationalen Potemkin-Humanismus. Eine Reihe mutiger Persönlichkeiten um Ralph Giordano, Necla Kelek und Pascal Brückner haben zusammen mit 1300 Mitunterzeichnern in einem Manifest zum Boykott der Durban II-Konferenz aufgefordert. Bereits zurückgezogen haben sich Staaten wie die USA, Israel, Italien und Kanada. Und die Schweiz?: Sie wird im Sinne einer „aktiven Neutralität“ voraussichtlich in Genf am Dialog gegen Rassismus teilnehmen. Zusammen mit Vertretern aus Ländern, in denen zur gleichen Zeit Menschen im Namen Allahs geknechtet werden. Vielleicht bekommen wir dann von besorgten Bundesräten zu hören, die islamische Welt hätte an der Konferenz mit grossem Unverständnis auf die Minarettverbots-Initiative reagiert.


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