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In rund einer Woche beginnt die EURO 08. Das
Fussballfieber steigt. Auch hier geht es heute um das Thema Fussball.
Allerdings wollen wir einen Blick nicht auf eines der Nationalteams, sondern auf
eine andere, ganz spezielle Mannschaft werfen: Auf den FC classe politique.
Im
Tor,
Nr. 1: Georg Kreis.Fängt mit seinen
bedrohlichen Fangarmen auch die best platzierten Torschüsse ab.
Verteidigung, von rechts nach links: Nr. 2:
Frank A. Meyer.
Ein auffälliger Spieler. Obwohl seine Position dafür nicht ideal ist, will er
immerzu aufs gegnerische Tor schiessen.
Nr. 6:
Christian Levrat.
Verhindert und blockiert gekonnt kreative gegnerische Angriffe.
Nr. 5:
Giusep Nay.
Er spielt als Libero und sabotiert diejenigen Angriffsversuche, die sonst alle
Hürden überstanden haben. In der Wahl seiner Mittel ist er nicht wählerisch,
jedoch wird er erstaunlich oft vom Schiedsrichter geschont.
Nr.
4: Paul Rechsteiner.
Bildet mit Levrat zusammen die Innenverteidigung. Die beiden sind das Kernstück
des legendären Catenaccios des FC classe politique.
Nr.
3: Therese Frösch.
Die wirblige Kampf-Feministin verunsichert mit ihrem schrillen Auftreten gegnerische
Angreifer.
Mittelfeld,
v. r. n. l.: Nr. 10:
Christophe Darbellay.
Ein Spielgestalter. Er kann auf der linken wie auch auf der rechten Seite
eingesetzt werden. Besonders ausgeprägt ist seine Fähigkeit, den Gegner mit
allerlei Finten zu täuschen. Darbellay beklagt laufend den unfairen Spiel-Stil
der Gegner. Selbst jedoch fällt er immerzu mit rüden Fouls auf.
Nr. 8:
Andreas Gross.
War früher Stürmer, heute liegt ihm eher das defensive Mittelfeld. Er hält sich
selbst für den bestqualifizierten Mitspieler und wendet ebensoviel Energie fürs
Spielen wie fürs Reden auf. Legendär sind seine Reklamationen beim
Schiedsrichter, mit denen er gegnerische Spielzüge für regelwidrig erklären
will.
Nr.
11: Ursula Wyss.
Arbeitet gut mit Christophe Darbellay zusammen. Neben auffälligem Selbst-Inszenieren
bei publikumsreichen Matches versteht sie es auch, unauffällig zu arbeiten – um
nach einem Sieg umso schadenfreudiger zu feiern.
Angriff,
v. r. n. l.: Nr. 7:
Eveline Widmer-Schlumpf. Die Glücksbringerin des Teams. Sie empfängt und
verwertet die Steilpässe von Darbellay und Wyss. Insbesondere die eigentlich
unverdächtig scheinenden Konter-Attacken. Besonders auffällig ihr Drang, nach
gewonnenen Matches mit dem Gegner das Trikot zu tauschen.
Nr.
9: Micheline Calmy-Rey. Inszeniert sich laufend mit Sololäufen. Spielt geradezu
brasilianische Dribblings, aber oftmals ohne erkennbare Resultate. Sie steht
deshalb auch häufig im Offside.
Captain
des
Teams ist übrigens Innenverteidiger Levrat. Entsprechend den Prioritäten bei
der Spielgestaltung: Verhindern und blockieren.
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