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Sozialhilfe: Kostenexplosion stoppen!


Die Sozialhilfekosten in Langenthal sind – wie im ganzen Kanton – explosionsartig gestiegen: Im Jahr 2003 gab die Gemeinde noch 8,7 Mio. Fr. für Sozialhilfe aus. 2008 waren es 14,25 Mio. Fr. Dieser Anstieg fiel in eine Hochkonjunkturphase, während der die Sozialhilfekosten eigentlich sinken müssten! Die SVP hat zu diesem Problem konkrete Lösungsvorschläge präsentiert und u.a. gefordert, dass mit ausländischen Sozialhilfebezügern Integrationsvereinbarungen abzuschliessen sind. Der zuständige SP-Gemeinderat kritisiert den Vorschlag als „unfair“, da er nur auf Ausländer angewendet wird.

Ausländer sind in den Sozialhilfestatistiken überproportional hoch vertreten. Das ist teilweise auch die Folge mangelnder Integrationsbereitschaft. Hier setzen die Integrationsvereinbarungen an: Sie verpflichten die ausländischen Sozialhilfebezüger konkret zur Anpassung an hiesige Normen: Sprache lernen, sich um Arbeit bemühen, Kooperation mit den Schulen etc. Bei Integrationsverweigerung droht eine Reduktion oder Einstellung der Sozialhilfe oder gar eine Nicht-Verlängerung unseres Gastrechts. Im Kanton Basel-Stadt wird dieses Modell mit Erfolg angewendet. In Ostermundigen wird es derzeit pilotweise getestet.

Wer in die Schweiz kommt, soll hier arbeiten, unsere Regeln respektieren und sich nicht auf der sozialen Hängematte ausruhen. Das ist nicht unfair, sondern sollte selbstverständlich sein.


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