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Gedanken zum Minarett


Gut geplant vor den Sommerferien, wenn niemand Zeit hat, sich mit Bauvorhaben zu beschäftigen, wurde ein Baugesuch für ein Minarett in Langenthal publiziert. Es gehe um ein symbolisches Minarett, werden leichtgläubige Bürger beruhigt. „Nur“ symbolisch?! Das Minarett symbolisiert nach islamischem Verständnis die Eroberung des umliegenden Gebiets. Das mag die europäische Konsumgesellschaft, die Symbole nur noch als Marken oder Kitsch betrachtet, wenig stören. Aber die Frage bleibt: Geht es bei einem symbolischen Minarett nicht um mehr als um eine blosse Frage der Religionsfreiheit?

Wer nun im Sinne eines trendigen Multikulti das Minarett als Frage der Toleranz versteht, der lese das Zitat des Islamexperten Hans-Peter Raddatz: „Permanent wird behauptet, Islam bedeute «Frieden», weshalb der Islam eine friedliche Religion sei. Das ist Unfug.“

Die Stadtbevölkerung Langenthals ist Minderheiten gegenüber bisher wahrhaft genug aufgeschlossen: Die seinerzeitige Umnutzung der Liegenschaft an der Bützbergstrasse zum islamischen Vereinslokal, die übrigens nie publiziert worden ist, stiess auf keinerlei Widerstand. Man gesteht den Muslimen ihr Recht auf Ausübung der Religion zu. Ebenso ist der Sikh-Tempel in Langenthal in Europa einmalig. Jetzt wird mit dem Bau eines Minaretts aber der soziale Frieden in Langenthal ernsthaft strapaziert. Was kommt als nächstes? Ein Muezzin, der 5-mal pro Tag lautstark zum Gebet ruft?


hinauf