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Vor zehn Jahren hat der Schweizer Souverän hauchdünn einer
Gesetzesvorlage zugestimmt, die rassistische Vorfälle unter Strafe stellt. Was
immer das auch heisst. In der Folge wurde die Eidgenössische Kommission gegen
Rassismus (EKR) geschaffen, welche die Bürger fortan überwachen sollte, ob sie
sich auch brav an die Vorgaben seiner Kommission halten. Die Kosten dieser
Bevormundung trägt wie immer der Steuerzahler. Präsident der Kommission wurde
Georg Kreis. Kreis ist Berufseuropäer: Er verdient am Europa-Institut in Basel
mit der Illusion eines vereinten Europas sein Geld und verachtet entsprechend
wortreich die nationale schweizerische Identität. Als Mitglied der Bergier-Kommission
half Kreis seinerzeit mit, das Verhalten der Schweiz im Zweiten Weltkrieg
systematisch herabzuwürdigen.
Auch Vizepräsidentin Cécile Bühlmann ist keine unbekannte Figur: Grüne
Nationalrätin, Feministin, Multikulturalistin, Gutmenschin und was sonst noch
alles "in" ist. Nach einem liberal-konservativen Vertreter sucht man
in der EKR vergebens.
Die Antirassismus-Kommission hat sich seit ihrem Bestehen zu einem regelrechten
Politbüro entwickelt und unterwandert unsere Freiheitsrechte, insbesondere die
Meinungsfreiheit. So wollte die Kommission etwa Inserate, die auf die wachsende
Anzahl von Muslimen in der Schweiz aufmerksam machten, für strafbar erklären
und verbieten lassen. Wer heute auf die Fehlentwicklungen des
Multikulturalismus oder der Überfremdung aufmerksam machen will, wird sofort
getadelt und hat sich mit dem Verdikt der Fremdenfeindlichkeit herumzuschlagen.
Bei der Kampagne der Asylindustrie gegen die Verschärfungen im Asylrecht macht
die EKR munter mit. Jetzt will die EKR noch weiter gehen und "rassistische
Symbole" unter Strafe stellen. Währenddem die Nationen Osteuropas genug
von sowjetischem Totalitarismus haben und mit mutigen liberalen Reformen die
persönliche Freiheit stärken, gleitet die Schweiz direkt in einen neuen Totalitarismus
ab. Hiesige Intellektuelle, Medien, Kulturschaffende, aufgewachsen in Freiheit
und Wohlstand, verschont von den Greueln des Totalitarismus, applaudieren
freudig.
Eifrig unterstützt wird das Antirassismus-Politbüro vom Bundesgericht. Vor zehn
Jahren versicherte man noch, dass private Gespräche niemals der staatlichen
Gesinnungstyrannei des Antirassismus-Gesetzes unterworfen würden. Schnee von
gestern! Letztes Jahr hat das Bundesgericht den Begriff des Privaten eingeengt,
so dass auch ein Stammtischwitz im Restaurant unter Strafe gestellt werden
kann. Das Bundesgericht hat mit einem weiteren Entscheid, wonach Einbürgerungen
an der Urne verfassungswidrig und diskriminierend seien, unsere demokratische
Einbürgerungstradition auf den Kopf gestellt, sehr zum Wohlgefallen der EKR.
Der berühmte österreichische liberale Denker Ludwig von Mises sagte einmal:
"Freiheit besteht in der Freiheit vom Staate", also auch von der EKR.
Nur eine freie Gesellschaft kann auf Dauer Minderheiten integrieren.
Staatlicher Zwang in irgendeiner Form schafft dagegen Abhängigkeiten und
zementiert Vorurteile. Die EKR zerstört beides: Freiheit und Integration.
Übrigens:
Georg Kreis wird die Arbeit wohl kaum ausgehen. Zum Beispiel befindet sich in
der Klosterkirche Königsfelden ein Kirchenfenster, das unter anderem auch die
biblische Geschichte der Heiligen Drei Könige darstellt. Unter den drei Königen
befindet sich bekanntlich ein Mohr. Das Kirchenfenster zeigt aber drei weisse
Könige. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Antirassismus-Kommission
dieses fremdenfeindliche Fenster zerstören lässt oder zumindest den Leuten
untersagt, die Klosterkirche zu besichtigen. Sollte das Politbüro des Herrn
Kreis dann noch immer über freie Zeit verfügen, wird es sich dann wohl der
Frage widmen, ob die Schweizerfahne als Emblem eines einzigen Landes nicht als
Symbol von nationalistischem, mithin auch rassistischem Denken einzustufen sei,
womit vielleicht gar ein Verbot ins Auge gefasst werden müsste. Es geht
schliesslich um den Weltfrieden!
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