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Geht es um Quotenregelungen, Masseneinbürgerungen oder mehr Gesetze,
Cécile Bühlmann ist zur Stelle. Selbstlos verteilt sie das Geld anderer Leute
und profiliert sich als moralische Instanz zum Schutze von allerlei
Minderheiten und Andersdenkenden, etwa von Kriminellen, Scheininvaliden,
Wirtschaftsflüchtlingen und Staatsprofiteuren (wobei zumindest letztere kaum
noch eine Minderheit sind). Es ist Zeit, ihr ein paar Zeilen zu widmen.
Bühlmann: Der Name tönt traditionell, aber das ist auch schon alles,
denn Frau Bühlmann ist eine Feministin, und dazu noch eine ganz fanatische (sie
schreibt zum Beispiel „Leserinnenbriefe“).
Feministinnen hassen Männer, obwohl Frau Bühlmann ohne Männer jetzt gar
nicht feministische Lehren verbreiten könnte. Eigentlich hassen Feministinnen
die ganze Welt, denn überall auf der Welt hat es Männer. Feminismus ist deshalb
eine Krankheit, eine Art Paranoia. Diese Paranoia ist oft – ganz nach Sigmund Freud
– das Verarbeiten von Frustrationen aus dem Unterbewusstsein. Dass Frau
Bühlmann noch keinen extremistischen Anschlag auf die Symbole des globalen
Männerimperialismus verübt hat, wie das andere Organisationen tun, hat einen
simplen Grund: Frau Bühlmanns Extremismus ist politisch korrekt. Sie kann
öffentlich feministischen Extremismus verbreiten und manchmal applaudieren ihr andere
sogar. Der Feminismus wird übrigens sogar gefördert von irgendwelchen staatlichen
Gleichstellungsbüros.
Als Feministin mag Frau Bühlmann auch die Ehe nicht, denn da gibt es ja
auch Männer. Weise Menschen haben oft gesagt, die Ehe sei Grundbaustein jeder
funktionierenden Zivilisation. Aber das ist für Frau Bühlmann nicht so wichtig.
Hauptsache, sie darf sich abreagieren.
Frau Bühlmann ist aber nicht nur feministisch, sie ist auch grün. Und
als Grüne verhindert man gerne. Etwa Investitionen, Wirtschaftswachstum oder –
mit dem Festhalten am wirtschaftsfeindlichen Verbandsbeschwerderecht – Zürcher
Stadions und vielleicht sogar die Europameisterschaft 2008. Verhindern und
Feminismus ergänzen sich dabei perfekt: Denn die Wirtschaft wird von Männern
geführt und auch Fussball ist hauptsächlich ein Männerwettbewerb.
Zurück zu Frau Bühlmann: Sie setzt sich für Multikulturalität ein und
ist deshalb Vizepräsidentin der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus
(EKR). Mit ihrem Treiben verhindert die EKR regelmässig, dass sich die offene,
tolerante Gesellschaft gegen Intoleranz zur Wehr setzen kann. So schützt die
EKR namentlich auch frauenfeindliche Islamisten oder Patriarchen aus dem Balkan
vor Kritik. Das stört Frau Bühlmann aber wenig. Sie ist ja Politikerin und
weiss, wie man aus einem solchen Widerspruch findet: Man gibt die gleichen
(Un)summen an Steuergeldern, mit welchen die Antirassismuskommission
Frauenfeinde schützt, einfach dem Gleichstellungsbüro, das die Frauen dann
wieder fördert. Heuchlerei auf höchstem Niveau – mit Frau Bühlmann
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