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(Zürich: Orell Füssli Verlag AG, 2005, ISBN 3-280-06006-0)
Das Buch beleuchtet die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und
Südafrika unter dem Apartheid-Regime differenziert und unvoreingenommen. Die
Autoren, Hansjürg Saager und Werner Vogt, kennen Südafrika nicht nur aus
Büchern, sondern haben selbst während längerer Zeit dort gelebt.
Nach einem Abriss der südafrikanischen Geschichte beleuchten die Autoren
die bedeutenden wirtschaftlichen Akteure, den Goldhandel mit Südafrika sowie
das humanitäre Engagement der Schweizer Unternehmen. Schliesslich wird die
politische Kontroverse um die Wirtschaftsbeziehungen dargestellt mit besonderer
Berücksichtigung der Frage, ob die Sanktionen gegen das Apartheid-Regime
richtig gewesen sind.
Das Vorwort zum Buch verfasst hat Frederik Willem De Klerk, derjenige
Präsident Südafrikas, der den politischen Wandel weg von der Apartheid hin zur
Demokratie herbeiführte. Er lobt darin das Engagement der Schweizer Wirtschaft.
Mit der Nichtbeteiligung an Sanktionen habe sie „einen wesentlich positiveren
Beitrag für den demokratischen Wandel in Südafrika und die Weiterentwicklung
unserer Wirtschaft als diejenigen, die sich aus dem Land zurückzogen“,
geleistet.
Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag zur aktuellen, leider allzu
sehr von Einseitigkeiten und Oberflächlichkeiten geprägten Südafrikadiskussion.
Ein Anhang mit Zeittafeln und Kurzbiographien erleichtert die Benutzung des
Werkes.
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