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Man
glaubt sich im falschen Film. Der Kanton Basel Stadt verbietet auf öffentlichem
Grund die Minarettverbots-Plakate. Diese seien „rassistisch“.
Abgebildet
darauf sind Minarette und eine verschleierte Frau. Eine Realität, mit der die
Schweiz heute konfrontiert ist: Das Minarett stellt einen religiös-politischen
Machtanspruch des Islam dar. Der heutige türkische Ministerpräsident Erdogan
pries Minarette einmal als „Bajonette“ gegen den Westen an. Der muslimische
Ganzkörper-Stoffkäfig andererseits degradiert Frauen zu Menschen zweiter
Klasse. Beides Symbole für eine uns fremde Gesellschaftsordnung. Beides Symbole
für aufkommende Parallelgesellschaften. Kritik daran als Rassismus zu
verunglimpfen, lenkt von der fehlenden eigenen Zivilcourage ab.
Mit
dem Entscheid der Basler Behörden wird der Rechtsstaat relativiert für Allah,
einmal mehr. Solche Verbote würde man in Bagdad oder Basra erwarten, nicht aber
in Basel. Freiheit und Demokratie bedeuten, kritisiert werden zu können. Eine
Selbstverständlichkeit – ausser der Kritisierte ist zufällig Muslim. Keine
andere Religion geniesst hierzulande eine derartige Sonderbehandlung.
Die
Minarettverbots-Initiative ist ein Befreiungsschlag aus diesem Ghetto der „political
correctness“ und schafft Klarheit: Die Religionsfreiheit bleibt unangetastet.
Indes bleibt in der Schweiz kein Platz für Parallelgesellschaften, islamische
Sonderrechte und auch nicht für Minarette als Speerspitze der islamischen
Integrationsverweigerung.
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